Über Entscheidungen und Freiheit

Kennt ihr das?

Man hat jahrelang auf diesen Moment hingefiebert, geträumt und gehofft und dann ist dieser Moment plötzlich da. Und man ist plötzlich verunsichert, fühlt sich nicht bereit, schwelgt in der Vergangenheit und blickt auf seine Zukunft, gleichzeitig. Diese Momente bedeuten Neuanfänge und diese bedeuten wiederum Abschiede. Egal ob Abschied von Schule, Studium, dem Zuhause….eine neue Tür öffnet sich und eröffnet uns 100.000 Möglichkeiten. Wir dürfen wählen, nein wir müssen, und wir können. Wir haben das Privileg frei entscheiden zu dürfen. Denn wir haben das große Glück, in einer der ersten Welt Länder zu leben, in einem Staat, der uns Freiheit nicht nur garantiert, sondern die Freiheit des Einzelnen auch schützt.

Doch wie schon Sartre erkannte, ist der Mensch verurteilt frei zu sein.

Freiheit bedeutet nämlich Verantwortung zu übernehmen für sein Leben und sein Handeln. Wie gerne geben wir doch diese Verantwortung ab, zum Beispiel um uns sicher zu fühlen. Wir haben gern einen sicheren Arbeitsplatz, schließen Versicherungen und Verträge ab, geben Entscheidungen ab, sei es an den Staat oder an den Vorgesetzten. Freiheit zu leben bedeutet Mut, da man seine Angst überwinden muss, Altes und Gewohntes hinter sich zu lassen.

Aber um mal auf den Punkt zu kommen. Liebe Leserinnen und Leser, ich würde euch gerne mitnehmen auf der Reise durch mein Leben. Ich würde gerne meine Freiheit ausnutzen und auf Reisen gehen und euch auch bei anderen Entscheidungen teilhaben lassen. Ab Ende des Jahres geht es für mich auf Rucksackreise durch Südoastasien. Ich würde dabei gerne mehr über das Leben und dessen Sinn herausfinden. Herausfinden „was die Welt im innersten zusammenhält“, wie Goethes „Faust“ es ausdrückt.

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere das hier bis zum Ende durchgelesen hat und sich damit identifizieren kann. Ihr könnt mir gerne eure Gedanken dazu schreiben!

Eure Hannah