Spend an amazing day at the Kanchanaburi Waterfalls

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The spirit of adventure

Sitting in the local shuttle bus to Peking, Iam reflecting the past day. Hopefully everything happened as it should, though there were some exciting moments.
Lets start at the beginning: My flight from Paris to Peking. Getting to the Charles de Gaulle airport in Paris was not that easy as it seemed first. My plan was to drive with a local bus from Gare de l’Est, because I had lots of time. But after waiting 30 minutes for the bus, a nice couple told me that the bus would strike today. Oh lucky me! So we decided to take the train from Gare de Nord. Finally this worked and I got to the airport.
After passing the check-in and the security check successfully, I waited for the plane to arrive. I was a bit scared of the flight, because it really was my first long term flight, but it was totally ok. I had absolutely no problems with the start or landing, I watched a movie and slept a bit. Only the Chinese man next to me annoyed me by making strange noises with his nose all the time.

Having arrived in Beijing international airport, I had to pass the China Immigration Security. This was a bit difficult. Let me explain it to you: in Peking you can get a free 72 hour Transit Visa, which is explaining itself, so you need to show your leaving flight ticket at the Immigration office. Thats what I thought. But in fact they need your next flight ticket and a print of your hotel reservation. Luckily I didnt have my hostel reservation with me, because it was in my luggage,which i didnt have yet. So they didnt want to let me go. It really seemed bad for me, but then I realized that I have the booking confirmation on my mobile phone. I showed it to them and then they let me go.

Another really bad thing happened.to me: After I got out of the bus, I was supposed to take another one, which I couldnt find. So I dicided.to take a taxi. That was a good decision because it just took 5 minutes to my Hostel. Therefore I was really fast acting when we arrived. But when I talked to the lady at the Hostel reception, I realized that I have forgotten my mobile phone in the taxi. This was really awful, I nearly cried, because this happened too often and I needed this mobile phone to write my family and to write this blog. I felt really lonely at this moment.
But I had great Iuck. I called my own number to talk to the taxi driver, and it worked! After a few hours of waiting the taxi driver came and brought me my mobile. I was soo happy then, and glad that there are still honest people in this world.

Now, when Iam looking past to this last days, I know it was worth everything. This is what it means to travel alone, these are the experiences you make, which make you strong and proud afterwards. It is also the spirit of adventure that comes to my mind.

Ankunft im strahlenden Paris

Nachdem heute morgen um 5 Uhr der Wecker versagte, wir mit viel zu schwerem Rucksack und ohne der morgendlichen Dusche, zum Bahnhof rannten,vollgeschwitzt in den Zug gesprungen sind, kamen wir dann endlich in Paris an. Und wir wurden belohnt! Strahlend blauer Himmel und Sonne-ja sie lebt noch- begrüßte uns.

Also 11 Uhr: wir kamen an, doch Check-In leider erst ab 14 Uhr. Das heißt bisschen Metro fahren, mini Cappucino für 4€ trinken und planlos durch die Gegend laufen. Aber was meckere ich wieder, Paris ist überwältigend schön!

Und das Beste: unsere schöne Airbnb Wohnung im typisch parisischen Stil. Musste sofort Fotos machen von den vielen schönen Details.

Euch noch einen schönen Tag,

Hannah 🙂

Bald gehts los! Südostasien ruft!

Die Zeit verging wie im Flug. Jetzt sitze ich hier und kann es kaum glauben, dass es Samstag schon losgehen soll.

Ich schaue aus dem Fenster, und sehe den grauweißen Himmel, die kalte Luft, dann schweift mein Blick aufs Sofa, kurze Hosen und Bikinis liegen darauf. Komisches Gefühl, allein bei dem Gedanken jetzt mit Bikini herumzulaufen, bekomme ich Gänsehaut. Ganz zu schweigen davon, dass sich mein Körper demonstrativ mit Winterspeck für die kommende kalte Jahreszeit gewappnet hat. Sport machen wäre eine Idee, aber mein innerer Schweinehund kuschelt lieber im warmen Bett bei einer Tasse heißer Schokolade. Werd‘ in Asien schon genug unterwegs sein, denke ich mir. Aber meine Figur ist nicht meine größte Sorge. Mehr hoffe ich einfach, dass die ersten Tage, an denen ich ganz alleine unterwegs sein werde klappen werden: Der Flug ab Paris, der zweitägige Aufenthalt in Peking, und dann die erste Nacht in Bangkok. Dazu muss ich sagen, dass ich ein ziemlicher Pechvogel bin, das heißt wenn bei irgendjemanden was schief geht, dann bei mir! Sei es ich verpasse meinen Flug, mein Gepäck kommt nicht hinterher, oder sie lassen mich aus willkürlichen Gründen nicht ins Land einreisen. Ich werde euch auf jeden Fall berichten, ich wette wirklich, dass irgendwas nicht planmäßige läuft!. Aber ich hoffe einfach mal das Beste, und falls etwas passieren würde, dann wäre das ja auch irgendwie lustig, zumindestens im nachhinein. Aufregend wird es auf alle Fälle!

Ich zähle wirklich die Tage bis Samstag…Wenn mich momentan jemand fragt, was ich die Tage noch vor hab, antworte ich nur: „herumkriegen und warten“. Als wäre ich ein Gefangener des Winters, der am Samstag in die Freiheit, in den Sommer gelassen wird.

Ansonsten steht nur noch eins an: Rucksack packen. Ein paar Klamotten und ein riesiger Haufen Medizin liegen schon auf dem Sofa, doch ich trau mich noch nicht alles einzuräumen und dann den Rucksack aufzusetzen. Ich bin mir sicher, dass er viel zu schwer sein wird und ich mich von einigen Sachen trennen muss. Diese letzte Hürde werde ich auch noch meistern.

Ich schreib euch wieder wenn es los geht! Die Vorfreude ist riesig!! 🙂

Melt! 2014 und Gedanken

Dieses Festivalgefühl, frei sein, lachen, tanzen, Blümchen,Glitzer. Ja – dieses Jahr war es soweit, ich war das erste Mal auf dem Melt! Festival in Ferropolis. Und ich weiß nun definitiv, ich will wieder zurück! Es gibt mehr als nur Konventionen, Zwänge und der ganze alltägliche Ballast. Für 4 Tage war das alles vergessen, und es hieß nur eins: wir sind alle gleich und tanzen.. we melt together. Egal ob schwul, lesbisch, jung oder alt, jeder war auf dem Melt! willkommen.

Wäre es nicht schön, wenn man auch ein bisschen Festivalgefühl in den Alltag, in die Gesellschaft bringen könnte? Manchmal habe ich das Gefühl im alltäglichen Leben ist alles so vorprogrammiert, spießig und anonym. In der U-Bahn sitzen alle nur für sich, niemand mag über seinen Tellerrand schauen und niemand interessiert sich für andere außer für sich selbst. Vor allem nicht wenn der andere eine andere Hautfarbe hat, eine andere Religion oder sonst ganz anders ist. Wird es wohl irgendwann eine Zeit geben, in der Vorurteile über Bord geworfen werden und die Menschheit erkennt, dass wir alle gleich sind und miteinander leben müssen um zu überleben? IMG-20140721-WA0012

Kafka – die Unmöglichkeit der Interpretation

Hallo ihr!

Für meine mündliche Prüfung nächste Woche musste ich noch einmal die Lektüre „die Verwandlung“ von Kafka herauskramen. Ja, ich tat es mit Widerwillen, da mir schlechte Erinnerungen vom letzten Lesen hochkamen…Wieso wird ein Mensch plötzlich und ohne Grund in ein Ungeziefer verwandelt, und stirbt am Ende, verstoßen von der Familie? Ich verstand es damals einfach nicht, und ehrlich gesagt mein Interesse es zu begreifen war auch nicht sehr groß, damals.

Für alle, die die Novelle nicht kennen, an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung: http://www.xlibris.de/Autoren/Kafka/Kurzinhalt/Die%20Verwandlung

Wie schon geschrieben, ich las die Lektüre erneut – und ja, es berührte mich auf einmal! Nicht, dass es mich zum Weinen brachte, aber da war etwas, das mich nicht losließ! Ich forschte nach. Es geht wohl nicht nur mir so beim Lesen von Kafkas Werken, nein dieses Komische, Unerklärliche hat sogar einen Namen: „kafkaesk“.

So wie Kafka es einst in einem Brief an einen Freund schrieb, die Lektüre wirkte wie ein „Faustschlag auf den Schädel“. Ich fühlte mich provoziert. Was dachte dieser Autor dabei, eine völlig absurde Gegebenheit, die Verwandlung, so zu präsentieren als entspräche sie der Realität, als sei sie ohne Ursache einfach geschehen, als könne so etwas jedem passieren, als sei es eine Tatsache, dessen sich der Protagonist Gregor Samsa nicht auflehnen könnte. Er fügt sich dem, ohne einen Ausweg zu suchen, denn er hinterfragt seine Situation nicht und irgendwann fühlt er sich sogar ganz wohl als Ungeziefer.

Der Leser versucht diese Verwandlung zu interpretieren. Ist es vielleicht nur ein Traum, eine Einbildung Gregors? Diese These kann man schnell verwerfen, da Gregor Samsa vor der Verwandlung gerade aus „unruhigen Träumen“ erwacht und sich anschließend als Käfer vorfindet. Ebenso nehmen ihn die Menschen in seiner Umgebung  als Ungeziefer wahr. Viele weitere Interpretationstheorien scheinen plausibel, zB die Verwandlung als Protest Gegors gegen seine Familie, seinen übermächtigen Vater und gegen die Gesellschaft, geprägt von Hierarchie und anonymer Verfügungsgewalt. Oder das Annehmen der Käfergestalt als Befreiungsversuch von seiner Verantwortung gegenüber der Familie und Ausstieg aus unerträglichen Zwängen.

Doch insgesamt muss man einsehen: es gibt keine eindeutige Interpretation, es gibt nur sehr viele Leerstellen im Text, welche der Leser selbst füllen muss. So wird „die Verwandlung“ für jeden Leser eine andere Bedeutung haben, sie wird zu einer subjektiven Projektion von Gefühlen, Ansichten und Ängsten.