Parallelwelt

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Nachtbus nach Sihanoukville, Kambodscha, 6 Uhr morgens mit dem Tuk Tuk an den Strand, Ankunft im Paradies, menschenleer, alles still, niemand wach.
Kristallklare See, seichte Wellen, schwingende Boote, kilometerlanger Sandstrand. Schönheit, pure Schönheit!
Im Paradies laden Hängematten zum Träumen ein, Strandliegen zum Meeresrauschen lauschen. Alles ist blau, die Steine auf dem Weg zum Strand, die Lampen, Schilder, Liegenbezüge, harmonisch und himmlisch. Die Einen machen Yoga, die Anderen wagen sich ins menschenleere Meer. Aus der Küche riechts nach deinem Lieblingsfrühstück und aus den Lautsprechern sausen Sanfte Sounds. Komm und leg dich an den Strand, vergess die Welt und alles andere, hier gibt es keinen Stress, Streit, Krieg. Die Welt steht hier still, nichts und niemand kann diesem Ort etwas anhaben. Unschuldig und wunderschön, hier kann dir nichts Böses wiederfahren.
Khmer Rouge ließ 3 Mio Menschen verschwinden, nur wenige Jahrzente zuvor, vorgestern tötete die Taliban in Pakistan unschuldige Kinder… nicht in dieser Welt.

Gefährlich und verlockend zu gleich. Ein Paradies?

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